68. Wehrversammlung der FF Ettendorf

Angelobungsformel wurde auswendig gesprochen

Bericht und Fotos von Gerhard Langmann

„Es war ein arbeits- und veranstaltungsreiches Jahr“, blickte Kommandant Markus Schauer in seinem Bericht auf die Arbeiten am Rüsthaus, das Maibaum aufstellen, das Dorfschnapsen und den Kabarettabend mit Harry Prünster zurück. „Es hat einmal mehr geregnet“, haderte er mit dem Wetterglück beim Sommerfest. Rundum zufrieden zeigte er sich mit dem Engagement seiner Kameraden. LM Dominik Kumpusch absolvierte die Kommandantenprüfung, JFM Benjamin Höller schaffte das Jugendleistungsabzeichen, Julian Stiegler trat neu in die Wehr ein. Sein Dank galt LM Martin Zwetti für die Ausrichtung des gemeinsamen Ausflugs. Die Zufriedenheit des Kommandanten in Ziffern: 286 Tätigkeiten mit einem Aufwand von 5.511 freiwilligen Arbeitsstunden.

 

Auch den Berichten der Sonderbeauftragten war die Fülle der Aufgaben zu entnehmen. Jugendwart OBI Markus Fellner zeigte sich zufrieden mit der Zahl an Jungkameraden, Atemschutzwart BM Martin Stiegler verwies auf zehn Übungen, OLM Wolfgang Zwetti vom Bereich Funk berichtete von der Teilnahme am Funkgrundkurs, Sanitätsbeauftragter LM Christian Zenz informierte über die Ausbildung an der Feuerwehrschule in Lebring, Gerätewart OLM Karl Papst bestätigte die Einsatzbereitschaft aller Gerätschaften, Jugendwart LM Dominik Kumpusch war stolz über 674 geleistete Arbeitsstunden und Seniorenbeauftragter EBM Eduard Reinbacher informierte über zwei absolvierte Tagesausflüge.

Zuallererst: Kassier LM Helmut Schauer dankte namens der Mannschaft dem Kommandantenteam mit HBI Markus Schauer und OBI Markus Fellner für seinen unermüdlichen Einsatz. Penibel geführt und mit Überschuss ausgestattet dann der Kassabericht, der über Antrag der Kassaprüfer FM Martin Bauer und LM Gottfried Peinhopf einstimmig entlastet wurde. Zum neuen Kassaprüfer wurden HBI a.D. Wolfgang Kumpusch und FM Martin Bauer gewählt.

Alles auf! verlangte HBI Markus Schauer zum Tagesordnungspunkt Angelobungen, Auszeichnungen und Beförderungen. Angelobung zum Feuerwehrmann: Marcel Reinbacher, Tobias Stelzer; Auszeichnungen: OBI Markus Fellner, HLM d.F. Wolfgang Zwetti, HBI a.D. Wolfgang Kumpusch, LM Helmut Schauer, HFM Stefan Waterl, OFM Mathias Zenz, HBI Markus Schauer, BM Martin Stiegler, HLM Karl Theissl; Beförderungen: OLM Wolfgang Zwetti, JFM Klemens Fellner, JFM Hannah Fellner, JFM Anja Langmann, JFM Benjamin Höller.

Erstmals auf der Agenda befand sich die Feststellung des Feuerwehrvermögens. „Die Wehren zählen da hinein“, informierte Bgm Walter Eichmann über eine neue Bestimmung des Landes, die auf die exakte Definierung des Gemeindevermögens abzielt. Die Wehrversammlung beschloss einstimmig die von der Marktgemeinde ermittelten Ziffern.
Abgerundet wurde die Wehrversammlung mit den Grußworten der Ehrengäste. KontrInsp Gerhard Bauer wies auf die Bedeutung einer soliden Ausbildung hin und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Als Abschiedstournee (er hat die Altersgrenze erreicht) bezeichnete ABI Anton Schmidt das heurige Jahr. „Ich bin mächtig stolz auf euch“, bestätigte er, dass die Ettendorfer immer für eine Mitarbeit (etwa Schneeeinsatz Aussee) zu haben seien. In diesem Umfeld seien die acht Jahre als ABI, in die auch der Landesfeuerwehrtag 2013 in Stainz fiel, leicht zu schaffen gewesen.

„Die Kleinen bringen Schlagkraft“, trat BR Josef Gaich der Aussage, Ettendorf sei nur eine kleine Wehr, entgegen. „Wir sind gut aufgestellt“, konstatierte er für 2019 gegenüber dem Vorjahr weniger Einsätze, aber mehr Übungen. Sein Nachsatz: „Nehmt die Übungen an!“ Als wichtig strich er den Punkt einheitlicher Auftritt heraus. „Die Farbe ist blau“, ließ er wissen, dass die Uniform D3 im Schnitt neu sein werde.

„Ihr alle wollt Leistungen erbringen“, bestätigte Walter Eichmann der Wehr ein ereignisreiches Jahr. Darunter, so der Ortschef, falle auch die Funktion als gesellschaftliches Zentrum im Ort. Mit 900.000 Euro nannte er das Budget für alle Feuerwehren in der Gemeinde. Keine Sonderregelungen zuzulassen forderte er vom Land bei der Vergabe von Förderungen ein. Für die Feuerwehren sollte gelten, die Belastungstage zu reduzieren.

Nach dem dreifachen Gut heil! wandelte sich die Wehrversammlung in ein gemütliches Zusammensitzen. Als Einlader fungierte Anton Hiebler, der vor kurzem seinen 80. Geburtstag feierte.

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