Ettendorf und Rossegg im gemeinschaftlichen Maibaum-Einsatz

Bericht und Fotos von Gerhard Langmann

Die Kindergartenkinder eröffneten mit einem Volkstanz.

 

„Wir gehen es jetzt an“, holten die Betreuerinnen Angelika Ninaus und Nadine Herunter die Kinder von den Eltern ab, um danach einen schwungvollen Einmarsch in die „Arena“ zu absolvieren und einen zünftigen Volkstanz auf den Asphalt zu zaubern. Der Titel des Songs hätte besser nicht gewählt werden können: „Wenn der Maibam wieda am Dorfplatz steht“, lautete die Anfangszeile, die zum Alpenrebellen-Hit „Rock mi heit Nocht“ gehört und von den kleinen Tanzpaaren im Steirergewand mit Elan, Hingabe und kindlichem Charme vorgetragen wurde.

 

Nach Verebben des Beifalls traten die Feuerwehrkameraden auf den Plan. OBI Daniel Ninaus hieß die Besucher willkommen und bedankte sich bei der Familie Fellner für die Baumspende, zu der Richard Lesky das Kranzbinden und Markus Fellner, Josef Fuchs, Karl Papst und Eduard Reinbacher die Schnitzarbeiten beisteuerten. „Ich fahre quasi von Baum zu Baum“, war Bürgermeister Walter Eichmann auch nach Rossegg gekommen. In seinen Grußworten beschrieb er den Maibaum als Symbol der Fruchtbarkeit. „Ihn kannten bereits die Kelten“, bezeichnete er den Maibaum besonders als Nachweis einer gelebten Gemeinschaft. Für das Aufstellen des 22 Meter großen Baums übernahm HBI a.D. Wolfgang Kumpusch das Kommando. „Ein bisserl mehr nach rechts“, dirigierte er seine Mannen mit Vorsicht und Übersicht, bis der Baum in der Grube festgeschraubt werden konnte.

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