Teilabschnittsübung in Ettendorf

Wirtschaftsgebäudebrand mit drei vermissten Personen beim Anwesen Spieler in Ettendorf. Das war die Übungsannahme für die am Nationalfeiertag durchgeführte Teilabschnittsübung des Abschnittes Oberes Stainztal.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Ettendorf, Rossegg, Stainz und Stallhof mit insgesamt 55 Mann.

Wenige Minuten nach dem Sirenenalarm traf das Tanklöschfahrzeug Ettendorf am Einsatzort ein. Nach der Lageerkundung wurden vom Übungsleiter OBI Markus Schauer auch die Feuerwehren Rossegg, Stainz und Stallhof über die Bereichsalarmstation „Florian Deutschlandsberg“ nachalarmiert.

Zwischenzeitlich war auch das MTF Ettendorf eingetroffen. Die Besatzung erhielt den Befehl, die Einsatzleitung und einen Sanitätsplatz zu errichten und mit entsprechendem Personal zu besetzten. Nach ihrem Eintreffen wurden die Verantwortlichen der einzelnen Feuerwehren vom Einsatzleiter kurz in die Lage eingewiesen und mit Aufgaben betraut.

Die FF Ettendorf stellte einen Atemschutztrupp und führte einen Innenangriff durch, wobei eine verletzte Person gerettet wurde. Aufgabe der Besatzung des RLF-A Stainz und der Drehleiter Stainz war die Brandbekämpfung, weiters wurde ein Trupp mit schwerem Atemschutz in das Gebäude geschickt, um eine vermisste Person zu retten.

Eine rund 500 Meter lange Zubringleitung vom Stainzbach wurde von den Gruppen KLF-A Stallhof und TLF Stallhof sowie RLF-A Stainz hergestellt.

Der Schutz des angrenzenden Wohnhauses, der Aufbau einer Zubringleitung vom Löschwasserbehälter und ein weiterer Atemschutztrupp zur Menschenrettung war die Aufgabe der Mannschaft von LKW-A und RLF-A Rossegg.


Über den Verlauf der Übung zeigten sich die Übungsbeobachter ABI Anton Schmidt und Bürgermeister Walter Eichmann im Rahmen der Übungsbesprechung sehr beeindruckt. Der Kommandant HBI Wolfgang Kumpusch dankte der Familie Spieler für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes und lud im Anschluss alle zu einer Jause und Getränken ins Rüsthaus Ettendorf ein.

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